Kategorie: Yoga

  • Vitality-Workation in Schweden: Mein Geburtstag bei Fremden

    Vitality-Workation in Schweden: Mein Geburtstag bei Fremden

    Eine besondere Erfahrung

    Würdest du eine Woche bei fremden Menschen einziehen, mit ihnen leben, arbeiten und sogar deinen Geburtstag feiern?

    Ich habe genau das gemacht!

    Im Rahmen einer Vitality Workation habe ich eine Woche lang mit Susan & Sergej zusammengelebt. Ich kannte beide vorher nicht. Wir sind über LinkedIn in Kontakt gekommen und haben uns mehrmals ausgetauscht. Als ich mich für die Workation Woche über meinen Geburtstag bei ihnen entschieden habe, haben wir uns per Video Call kennengelernt.

    Ich habe mich auf eine Erfahrung eingelassen, die in vielerlei Hinsicht besonders war.


    Arbeiten und leben

    Diese Zeit war eine Mischung aus Arbeiten, Austausch und persönlicher Weiterentwicklung.

    Es ging um Themen wie: Alltag, Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Business und Persönlichkeitsentwicklung. Und gleichzeitig darum, all das nicht nur zu besprechen, sondern es auch gemeinsam zu leben.

    Was diese Workation so besonders gemacht hat, war das Zusammenspiel aus allem:

    • Yoga und Bewegung
    • Meditation und Ruhe
    • Gespräche mit Tiefe
    • Zeit in der Natur & mit den flauschigen Vierbeinern (2 Hunde & 2 Katzen)
    • und liebevoll zubereitete, pflanzliche Vollwertkost

    Das Essen war dabei mehr als nur Verpflegung. Es war Teil des gesamten Konzepts: bewusst, nährend und im Einklang mit dem schwedischen Lebensgefühl.

    Mein Geburtstag mit Fremden in Schweden

    Meinen Geburtstag in diesem Rahmen zu verbringen, war eine ganz besondere Erfahrung. Nicht laut, sondern ruhig, verbunden und auf eine sehr echte Art besonders.

    Susan & Sergej haben sich so eine Mühe gegeben, mir einen veganen Rübli-Kuchen mit „Cheesecake“-Topping gezaubert (beides meine Lieblingskuchen) und einen Ausflug mit mir gemacht. Sie haben sich Zeit genommen, für mich. Für eine eigentlich Fremde. Das hat mich sehr berührt! Und war einer der schönsten Geburtstage, an die ich mich gerne erinnere.

    Weniger und mehr zugleich

    Ich bin von dieser Reise mit einem Gefühl zurückgekommen, das ich schwer in Worte fassen kann. Auf jeden Fall mit mehr an Klarheit, Vertrauen und innerer Ruhe. Und gleichzeitig mit weniger, an Druck, Erwartungen und innerer Unruhe.

    Solche Reisen helfen mir immer wieder, Klarheit zu gewinnen. Raus aus dem Alltag, rein in eine andere Perspektive. Und diesmal rein in ein anderes Lebensmodell. Sie erinnern mich daran, was mir wirklich wichtig ist.


    Inspiration, die erdet

    Viele meiner Ideen und Inspirationen entstehen nicht am Schreibtisch.
    Sondern draußen. Bei Spaziergängen, in Gesprächen und in Momenten, in denen nichts geplant ist. Auch in Schweden sind neue Impulse entstanden, ganz leise, ohne Druck mit tiefer Erdung.

    Auch ein Jahr später (2026) bin ich mit Susan & Sergej im Austausch, eine echte Verbindung ist entstanden und wir haben bereits die ersten Co-Creation Ideen! Ich hoffe ich werde die beiden bald wiedersehen in diesem wunderschönen und magischen Land.

    slow living als Teil meines Lebens

    „slow living“ habe ich in Portugal kennengelernt, in Dänemark und Schweden weiter vertieft und es wird immer mehr Teil meines Alltags.

    Für mich bedeutet es, mein Leben bewusst und achtsam zu gestalten.
    Im eigenen Tempo. Nach meinen Werten. Nicht perfekt, aber ehrlich.

    Ich nehme viel aus dieser Zeit mit und gleichzeitig lasse ich auch einiges los. Vielleicht ist genau das der wichtigste Teil daran.
    Ich bin gespannt, wohin mich meine nächste Reise zu meinem Geburtstag führen wird.

  • Mein erstes Yoga Retreat in Portugal: Create the life you want

    Mein erstes Yoga Retreat in Portugal: Create the life you want

    Ein besonderer Ort

    Als ich ankam, spürte ich sofort: Dieser Ort ist besonders für mich!

    Das Retreat fand im Hortas do Rio statt, umgeben von Natur, Weite und einer ganz besonderen Ruhe. Ein Ort, der sich nicht aufdrängt, sondern einlädt, langsamer zu werden.

    Schon nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, angekommen zu sein.
    Nicht nur an einem neuen Ort, sondern auch ein Stück mehr bei mir selbst. Vor allem auch, weil ich ein paar Tage vor allen anderen Retreat-Teilnehmerinnen da war. Ich habe mir diese besondere Reise so sehr gewünscht und mir Raum dafür geschaffen, das auch wirklich wertzuschätzen.

    Ein anderes Tempo

    Die Tage folgten keinem strengen Plan, sondern einem natürlichen Rhythmus:

    • Yoga am Morgen und Abend
    • Gespräche und Austausch untereinander
    • Spaziergänge durch die Natur
    • Momente der Stille

    Hier ging es nicht darum, etwas zu erreichen oder sich zu optimieren. Es ging darum, wieder zu spüren, was im eigenen Inneren passiert.

    Dieses bewusste, entschleunigte Lebensgefühl „slow living“ (passend zum Slogan der Unterkunft) war für mich zu diesem Zeitpunkt noch neu und gleichzeitig fühlte es sich unglaublich vertraut an.


    Zurück zum eigenen Flow

    Ein besonderer Teil dieser Reise war die Yoga-Praxis mit Janina Guse. Sie hat mir nicht nur körperlich gut getan, sondern mich vor allem wieder mehr mit meinem eigenen inneren Rhythmus verbunden.

    Yoga wurde für mich in dieser Zeit zu etwas anderem.
    Nicht nur Bewegung, sondern ein direkter Zugang zu mir selbst:

    • Zu meinem Körper
    • Zu meinen Gefühlen
    • Zu dem, was gerade da ist

    Ich mache schon seit 2015 Yoga und habe mich auch viel mit der Philosophie dahinter beschäftigt, doch die Erfahrung in Portugal bei diesem Retreat war eine besonders schöne und intensive.

    Jani kenne ich als Yoga-Lehrerein aus Hamburg und als ich erfahren hatte, dass sie ein Retreat in Portugal gibt, war mir klar, dass ich dabei sein möchte. Sie ist eine so authentische Persönlichkeit, die immer mit der richtigen Energie die nötigen Impulse gibt.

    Nicht nur die Yoga- und Meditationseinheiten haben mir besonders gut getan, sondern auch die Erfahrungen, das Hintergrundwissen und alles was sie mit uns teilt, sorgen für viele neue Erkenntnisse und helfen auf dem persönlichen Weg, auch bei der Heilung. Ich bin sehr dankbar für unsere Verbindung!

    Begegnungen, die bleiben

    Was mich ebenso berührt hat, waren die Menschen. Viele der Frauen waren Mütter und auf der Suche nach Klarheit, nach Ruhe oder einfach nach einer Pause vom Alltag. Es waren Gespräche voller Offenheit, Ehrlichkeit und Tiefe. Begegnungen, die nicht oberflächlich blieben und Kontakte, mit denen weitere Co-Creation entstanden ist.


    Nourishment, gesunder Genuss auf allen Ebenen

    Ein wichtiger Teil dieser Erfahrung war auch das Essen. Wir wurden vor Ort mit frisch zubereiteten, überwiegend veganen Gerichten versorgt. Liebevoll gekocht, nährend und perfekt abgestimmt auf das gesamte Retreat-Erlebnis.

    Die Mahlzeiten waren nicht nur unglaublich lecker, sondern haben dieses Gefühl von Achtsamkeit und „slow living“ noch einmal verstärkt. Gemeinsam zu essen, sich Zeit zu nehmen, Gespräche zu führen, auch das war ein Teil der Verbindung.

    Für mich hat sich hier noch einmal gezeigt, wie sehr Ernährung unser Wohlbefinden beeinflusst. Nicht im Sinne von Verzicht oder Regeln, sondern als bewusste Entscheidung für das, was uns wirklich gut tut.

    Ich kam ohne große Erwartungen und mein Herz wurde auf eine Weise erfüllt, die ich so nicht erwartet hätte.

    Es gab Momente, in denen mir einfach die Tränen kamen.
    Vor Dankbarkeit. Vor Freude. Vor Erleichterung.

    Diese Reise war für mich vor allem eins: heilsam.
    Nicht, weil plötzlich alles gelöst war, sondern weil ich begonnen habe, mich selbst wieder mehr zu spüren.

    Rückblickend war diese Reise mehr als ein Retreat. Sie war ein Wendepunkt. Ein wichtiger Schritt in ein Leben, das sich mehr nach mir anfühlt.

    Sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Und wie viel entstehen kann, wenn wir den Mut haben, neue Wege zu gehen.

    Seitdem begleitet mich dieses Gefühl von „slow living“ jeden Tag. Manchmal beginnt Veränderung genau dort, wo wir uns trauen, etwas zum ersten Mal zu tun.